PRAKTIKUM RECAP

Geschrieben von: Julius Fricke

So und das wars dann leider auch schon wieder. Vier Monate Praktikum sind um und ich werde das closer Team herzlichst vermissen. Mein Praktikum hier hätte nicht besser sein können, ich kann mich wirklich nicht beklagen. Jeder Tag hier war gefüllt von witzigen Diskussionen und Unterhaltungen mit den Kolleg*innen. Einige von ihnen habe ich wirklich ins Herz geschlossen.

Ein Team-Highlight unter diesem Aspekt: Die herrliche Hochzeit von Franzi und ihrer Frau Amelie! Meine erste Hochzeit übrigens. Ein weiterer Grund, warum closer mir gut in Erinnerung bleiben wird.

Aber kommen wir zumindest kurz zum Fachlichen: In Absprache mit Sarina, Marketing Managerin bei closer, habe ich vorwiegend Aufgaben des internen Marketings betreut. Von Instagram-Konzepten, Texten, Stories, Blogs, Pinterest Pflege bis hin zur Newsletter-Erstellung war alles dabei. Wiederholende Arbeiten die ich eigenverantwortlich kreativ erstellen durfte. Danke für das Vertrauen an der Stelle!

Besonders der Faktor, dass man seine eigene Arbeit, wie beispielsweise auf Insta, die sofort und unmittelbar öffentlich zu sehen ist, mit Stolz präsentieren kann, hat mir gut gefallen. Genauso wie der Fakt, dass man einen Blogbeitrag endlich mal subjektiv mit rhetorischen Mitteln schreiben darf und nicht, wie ich es sonst aus Hausarbeiten gewohnt bin, dröge und wissenschaftlich. Auch die Insta-Serie »closer Schritte« fand ich echt nice: Hier konnte ich meine Lieblingsläden im Viertel mit dem Extra-Instagram-Boost von closer pushen. Ebenfalls cool: Das Erstellen von professionellen Instagramstories auf Canva, in denen ich mich kreativ im Grafikdesign ausleben konnte. Eine Tätigkeit, die ich noch nie gemacht oder gelernt habe, aber schon immer machen wollte.

Was mir zunächst schwer fiel, war die Arbeit mit dem MacBook. Ich als Windows- und Android-Verfechter habe mit Apple nämlich nichts zutun. Bis heute finde ich Windows noch besser und einfacher – aber vielleicht kenne ich die Tricks auch einfach nicht.

Die Arbeit hier hat mir in den doch sehr eintönigen Zeiten von Corona Halt und Perspektive gegeben. Die drei Tage Arbeit pro Woche waren eine willkommene Abwechslung zu meinem sonstigen Uni- und Freizeitleben.

Aber zurück zu den Kolleg*innen. Vor diesem Praktikum hatte ich kaum persönliche Beziehungen zu Älteren, auf Freundschaftsbasis quasi. Besonders in diesem Punkt hat mir das Praktikum die Augen geöffnet, dass man nicht nur mit seinen gleichaltrigen Day Ones Spaß haben kann. Was wohl zählt sind die gleichen Gedanken und Einstellungen. Gerade deswegen habe ich mich bei closer sehr wohl gefühlt. All diese Faktoren, die die Arbeit von meinen Freunden so öde machen, wie Hierarchien, Siezen, cringy Sprüche oder konservatives Gedankengut gab und gibt es hier nicht. Viertel halt. Das war übrigens auch einer der Hauptgründe, weswegen closer meine Nr.1 Wunschpraktikumsstelle war – der Viertel-Spirit. Ein Wunsch der wahr werden sollte. Bei closer wird einem das Gefühl gegeben, dass man eben nicht nur »der Praktikant«, sondern ein wichtiger vollwertiger Teil im closer-Team mit Mitspracherecht und Verantwortung ist. Und die paar Praktikantenaufgaben, wie Botengänge, machen aufgrund der schönen Lage der Agentur auch immer Spaß.

Besonders hervorheben sollte ich die Raucherpausen mit Franzi bei denen sich über Gott und die Welt unterhalten wurde, oder die Diskussionen mit Sarina, Boris und Sandra, meine tollen Roommates quasi. Cool war auch der Afterwork-Abend mit Sarina und Franzi. Generell wird man bei closer direkt super herzlich aufgenommen und integriert. Das geht schon bei dem dekorierten Arbeitsplatz am ersten Tag los. Ich brauchte keine Zeit, um warm zu werden und mich wohlzufühlen. Ungewohnt, aber auch sehr schön waren die ersten Wochen, in denen ich der einzige Typ auf der Arbeit war und nur mit Frauen zusammengearbeitet habe. Später kamen dann ja aber Boris und Jan dazu, die das closer-Team in der Form, in der es mir in Erinnerung bleibt, vervollständigten. Süß war auch immer, wenn Sandras Tochter vorbeikam. Auch das hat mich überrascht: Das man einfach seine Freunde und Familie hier kurz »zwischenlagern« und mitbringen kann.

Naja, nach vier Monaten ist auf jeden Fall die Zeit leider hier für mich bei closer vorbei und ich muss mich auf meine Bachelorarbeit konzentrieren. Ich möchte euch closis für die tolle Zeit und Gelegenheit danken und werde euch herzlichst vermissen! Aber wer weiß, man munkelt, es ist was in der Pipeline und vielleicht sieht man mich bald oder nach dem Abschluss meiner akademischen Laufbahn hier wieder 😉